An dieser Stelle war von Emma ursprünglich eine Ode an die Menschlichkeit geplant, denn bei einer Übernachtung auf dem Boden einer Bahnhofshalle, macht man im Laufe der Nacht doch einige nette Bekanntschaften. Ausserdem haben wir Soylent Green Kekse, die machen dich zum Menschenfreund.
Allerdings kippt die optimistische Stimmung und der gute Vorsatz verblasst, als wir am nächsten Morgen erfahren das entgegen aller Andeutungen, dann doch wieder keine Züge nach Sapporo fahren (mit Bussen will auch nicht klappen).
Da wir nicht so recht herausfinden können was am Flughafen Chitose eigentlich los ist und ob unser Flug überhaupt stattfinden kann, entscheiden wir uns – trotz der Mehrkosten – über Tokyo nach Seoul zu fliegen.
Ist leichter gesagt als getan, da durch den seit dem Taifun angedetschten Flughafen in Osaka, der Flugverkehr hier schwer in Hektik ist.
Mit etwas Glück haben wir für morgen einen Flug nach Tokyo und am Folgetag nach Seoul gefunden. Damit wir nicht wieder auf der Erde schlafen, haben wir in Flughafennähe ein Hotelzimmer genommen, was unser Hobodasein leider nicht sofort beendet, da wir erst um 15 Uhr einchecken können.
5 Stunden können echt lang sein, aber nun ist gut, wir haben ein Bett mit Blick aufs Meer (nicht schön, aber immerhin), also erstmal alles wieder gut, wir hoffen Korea macht die Hakodate-Chaostage wieder wett.
Heidewitzka, in Japan kannst du echt was erleben.





Ich wär jetzt so gern Pilot oder Kapitän… ?
Wir alle ?